Der weltweite Markt für Mainframe-Modernisierung steht nach Einschätzung von Marktanalysten vor einem kräftigen Wachstumsschub. Treiber seien unter anderem technologische Modernisierungsbedarfe, der Fachkräftemangel im Mainframe-Umfeld sowie die zunehmende Integration klassischer Systeme in Cloud- und Hybridarchitekturen.
Laut einer aktuellen Marktstudie von InsightAce Analytic wird das Marktvolumen für Mainframe-Modernisierung im Jahr 2025 auf 8,18 Milliarden US-Dollar beziffert. Bis 2035 soll der Markt auf 25,94 Milliarden US-Dollar anwachsen. Für den Zeitraum 2026 bis 2035 wird eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 12,7 Prozent prognostiziert.
Als zentrale Wachstumstreiber nennen die Analysten unter anderem die steigende Komplexität gewachsener IT-Landschaften, den Bedarf an besserer Integration mit Cloud-Umgebungen sowie den zunehmenden Einsatz von KI- und Automatisierungstechnologien im IT-Betrieb. Zudem wird auf demografische Effekte verwiesen: Der Ruhestand erfahrener Mainframe-Spezialisten erhöhe in vielen Regionen den Modernisierungsdruck.
Die Marktbetrachtung umfasst laut InsightAce Analytic sowohl Software- als auch Service-Angebote und differenziert nach Unternehmensgröße sowie nach Branchen (Verticals). Als relevante Branchen werden unter anderem BFSI (Banking, Financial Services and Insurance), IT & Telecom, Healthcare und Government genannt.
Allerdings fallen die Prognosen je nach Marktforschungsinstitut unterschiedlich aus. So kommt Grand View Research in einem eigenen Bericht zum Mainframe-Modernisierungsmarkt auf eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 9,8 Prozent bis 2033. Auch MarketsandMarkets prognostiziert in einer separaten Analyse ein geringeres Wachstum und nennt eine CAGR von 9,7 Prozent für den Prognosezeitraum bis 2030.
Die unterschiedlichen Wachstumsraten deuten darauf hin, dass Marktdefinition, Abgrenzung der betrachteten Leistungen (Software, Services oder Kombination) sowie regionale und zeitliche Zuschnitte der Analysen variieren können. Die genannten Zahlen sind daher jeweils im Kontext der zugrunde liegenden Studienmethodik zu lesen. (td)





