Ein Meinungsbeitrag von Greg Holmes, EMEA Field CTO bei IBM-Tochter Apptio, auf Computer Weekly zeichnet ein klares Bild: Der Mainframe werde auch 2026 ein geschäftskritischer Bestandteil vieler Unternehmensarchitekturen bleiben – insbesondere überall dort, wo maximale Performance, Verfügbarkeit und Sicherheit gefragt seien. Laut Holmes werden Mainframes nach wie vor einen Großteil weltweiter Kreditkartentransaktionen abwickeln und sind in über 70 Prozent der globalen Großunternehmen im Einsatz.
Statt eines „Rip-and-Replace“-Ansatzes plädiert der Autor für eine pragmatische Modernisierung von Großrechner-Architekturen. Künstliche Intelligenz könne dabei helfen, Betriebskosten transparenter zu machen, Workloads intelligenter zu steuern und Engpässe frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig ermögliche die Kombination aus Mainframe und Hybrid Cloud, bestehende Kernsysteme zu erhalten und zugleich neue digitale Services flexibler bereitzustellen. (td)





