Ein Beitrag der Computerwoche beleuchtet, wie Unternehmen ihre Mainframe-Entwickler auf den Einsatz von Künstlicher Intelligenz vorbereiten können. Entscheidend sei dabei weniger die Einführung einzelner Werkzeuge als vielmehr der systematische Aufbau neuer Kompetenzen in den Entwicklerteams.
Autor Richard Baird argumentiert, Mainframe-Entwickler müssten die Möglichkeit erhalten, mit KI-Technologien zu experimentieren und praktische Erfahrungen zu sammeln. Unternehmen sollten dafür gezielt in Schulungen investieren und Kompetenzen rund um KI-Anwendungen sowie deren sichere Nutzung aufbauen.
Die im Artikel beschriebenen Ansätze lassen sich als eine Art „Safe Spaces“ für KI-Experimente interpretieren: Lern- und Entwicklungsumgebungen, in denen Entwickler neue Technologien ausprobieren und ihr Wissen schrittweise erweitern können. Dabei gehe es laut Beitrag weniger um die schnelle Einführung eines bestimmten Tools, sondern um den Aufbau eines Mindsets, das kontinuierliches Lernen und Experimentieren ermöglicht.
Zugleich weist der Autor darauf hin, dass beim Einsatz von KI-Werkzeugen auch Fragen der Sicherheit und Governance berücksichtigt werden müssten. Unternehmen sollten Risiken wie mögliche Datenabflüsse, fehlerhafte Ergebnisse oder unsicheren Code im Blick behalten. Deshalb seien neben technischen Fähigkeiten auch Kenntnisse zu verantwortungsvollem Einsatz und Sicherheitsaspekten von KI wichtig. (td)





