In der Berichterstattung rund um Mainframe, Hybrid-Cloud-Architekturen und andere IBM-Technologien taucht ein Begriff immer wieder auf: IBM Champion. Zeit also, sich das Programm dahinter genauer anzusehen.
Das IBM Champions Program ist ein globales Anerkennungsprogramm, mit dem IBM nach eigenen Angaben externe Experten auszeichnet, die sich in besonderem Maße in der Community engagieren. Im Fokus stehen dabei keine IBM-Mitarbeiter, sondern unabhängige Fachleute, die ihr Wissen teilen und andere Anwender unterstützen.
Seinen Ursprung hat das Programm im Jahr 2009. Ziel ist es gewesen, besonders aktive Stimmen aus der Praxis sichtbarer zu machen und den Austausch rund um IBM-Technologien zu stärken. Über die Jahre hat sich daraus ein internationales Netzwerk entwickelt, das Themen von Mainframe über Hybrid Cloud bis hin zu KI abdeckt. Entscheidend ist dabei weniger eine formale Qualifikation als vielmehr kontinuierliches Engagement – etwa durch Fachbeiträge, Vorträge oder Community-Arbeit.
Wie wird man IBM Champion?
Der Weg zum IBM Champion führt über eine Nominierung. Grundlage für die Auswahl sind laut IBM die Aktivitäten der vergangenen zwölf Monate. Eine interne Jury bewerte diese Beiträge und entscheide über die Aufnahme in das Programm. Der Status gilt jeweils für ein Jahr und muss regelmäßig neu bestätigt werden.
Alle ausgezeichneten Experten erhalten ein digitales Zertifikat („Digital Credential“). Darüber hinaus können bei wiederholter Ernennung zusätzliche Auszeichnungen erreicht werden. IBM zufolge werden nach drei, fünf, sieben, zehn und fünfzehn Jahren besondere Meilensteine vergeben, die ebenfalls als digitale Badges – unter anderem über die Plattform Credly – ausgestellt werden. (td)

IBM Champions Program – Darstellung der Digital Badge Milestones (3, 5, 7, 10, 15 Jahre) – Quelle: IBM, IBM Champions program overview & benefits





