„Wenn Sie schon einmal an einem Geldautomaten Bargeld abgehoben haben, haben Sie mit einem COBOL-basierten System gearbeitet“, so die einleitende Feststellung eines englischsprachigen Beitrags von „ZDnet“. Der Autor führt vor dem Hintergrund der Diskussionen über die Nutzung von COBOL in den Systemen der US-Sozialversicherungsbehörde Argumente an, warum die alte Programmiersprache uns wahrscheinlich alle überleben wird.
„Die Programmiersprache mag alt sein, aber sie ist immer noch nützlich“, heißt es. Bei der Nutzung von Geldautomaten, habe man es etwa in 95 % der Fälle mit einem COBOL-Programm zu tun. Dahinter seien 43 % der Bankensysteme in COBOL geschrieben, und insgesamt verwendeten 90 % der Geldhäuser immer noch COBOL. Aber auch Versicherungsunternehmen setzten darauf. „Diese alte Programmiersprache wird uns in diesem Jahrzehnt, vielleicht sogar noch in diesem Jahrhundert, nicht verlassen“, so der Autor.
Denn: „COBOL eignet sich hervorragend für die effiziente Verarbeitung großer Mengen von Geschäftsdaten. Seine Syntax und Struktur sind für Datenmanipulation und Stapelverarbeitungsaufgaben optimiert. Die Sprache eignet sich auch hervorragend für die Organisation von Daten und deren Indizierung für schnelle, effiziente Operationen. Das Ergebnis ist eine Sprache, die sich durch Datengenauigkeit und Zuverlässigkeit auszeichnet. Diese letzte Eigenschaft hat die Lebensdauer von COBOL um Jahrzehnte verlängert.“
Hier geht es zum Artikel: https://www.zdnet.com/article/if-cobol-is-so-problematic-why-does-the-us-government-still-use-it/